KESHMA Structure

[englische und deutsche Fassung erstellen]

1. Digital classroom

In Zusammenarbeit mit Universitäten, Hochschulen, Institutionen und Festivals werden im digital classroom Seminare und Colloquien durchgeführt. Der digital_classroom ist der womöglich asymmetrischste Teil von KESHMA. Hier sind die Rollen über Institutionen, über Qualifikationsnachweise und akademische Rituale festgeschrieben. Zu unterscheiden sind freiere, eher lose Colloquiums-Strukturen, die nicht immer aktiv sind, von eher klassischen Lehrsituationen, in denen Abschlüsse erwoben werden können. Die digital classrooms haben unterschiedliche Themen und geben eine ideale Einführung in KESHMA, sowohl als Produktionsstätte als auch als Forschungsinstrument.

Zu den Digital Classrooms.

2. KESHMA Case

Unabhängig voneinander entwickeln sich in KESMA Case unterschiedliche Projekte. Einige Projekt suchen noch Mitstreiter und führen öffentliche Events und Infoveranstaltungen durch.

In KESHMA Case entwickeln sich konkrete Produktionszusammenhänge. Die einzelnen Gruppen geben sich ihre eigenen Regeln der Zusammenarbeit in An- und Abwesenheit. Hierbei können sie die Produktionsformate, die auf KESHMA entstanden sind, benutzen und weiterentwickeln oder neue Formate der Produktion kreieren. Einige dieser Gruppen legen gruppenintern Produktionsarchive an.

Neben Materialien entstehen Konzepte (Entwürfe der Produktion), Dramaturgien (Strukturen von Materialien bzw. Ordnungsprinzipien). Einen Zentralpunkt der Projekte bilden der Diskurs über eigenen Formate der Produktion.

Die Einzelprojekte können entscheiden, ob sie sich mit einem Login versehen wollen oder nicht. Sie können die Lese-, Schreib-, und Verwertungsrechte ihren Bedürfnissen anpassen.

Vernetzung

Die Einzelprojekte können ihr Material über das Media Archives austauschen und sind miteinander über den Diskurs über Wissens-, Forschungs- und Produktionsformate verbunden. Dieser Diskurs findet im Research-Bereich statt und wird vom Core-Team reflektiert, gefördert und moderiert.

Über Open Calls können die Projekte Mitstreiter finden und sich unter Current Projects und im Show Case sichtbar machen.

Zu KESHMA Case.

3. KESHMA Media Archives

Das KESHMA Media Archivs ist der öffentliche Teil von KESHMA. Das Media Archives kann sowohl von Einzelnen als auch für unkommerzielle Veranstaltungen genutzt werden.

3.1 Tele-Lectures

Die Tele-Lectures können individuell oder auch beispielsweise in Lehrveranstaltungen gehört werden. Obwohl die Tele-Lectures auf passive Rezeption angelegt sind, können kürzere Schnipsel gut in Diskurse eingepasst werden. Die kleineren themenzentrierten Theorieschnipsel (Abwesenheit) können in Livediskurse (Anwesenheit) eingefügt werden. KESHMA spielt in diesem Zusammenhängen die Rolle eines Theorie-Synthesizer.

3.2 Material-Box

In der Material Box des Media Archives können Einzelne oder Gruppen Materialien austauschen, zur Verfügung stellen und benutzen. Die notwendige Asymmetrierung entsteht dadurch, dass die Materialien in Audio- und Videoform unveränderbar sind und auch bei ausschnitthaftem Gebrauch ihre ursprüngliche Form erhalten bleiben. In der Material-Box entstehen lose Netzwerke von Einzelnen oder Gruppen oder auch Querverbindungen zwischen den Projekten von KESHMA Case auf Materialebene. Hierfür erarbeiten wir zurzeit die Regeln (s. Regeldiskurs).

3.3 Showcase & Edition

Im Showcase können die einzelne Projekte ihre Ergebnisse vorstellen, sowohl beschreibend (Showcase) als auch in speichermedialer Form von Büchern, DVDs, Audio-CDs, Zeitungen etc. (Edition). Für diesen Bereich könnte eine Anbindung von HTML- und Flash-Seiten sinnvoll sein.

Zum Showcase.

Im KESHMA Media Archives können bei Bedarf die Schreib- nicht aber Leserechte und Verwendungsrechte eingeschränkt werden.

Zum Media Archives.

4. Open Wiki

Im Open Wiki kann jeder ohne Moderation sein Wiki betreiben.

Zum Open Wiki.

5. Research

Im Research-Bereich wird das Gesamtprojekt als Forschung behandelt und mit für das Gesamtprojekt zentralen Theorien verbunden (Stichworte: Medientheorie, Kommunikationswissenschaft, Epistemologie, Methodologie, Systemtheorie, Kybernetik, Semiotik, Performanzforschung). Im Research-Bereich entwickeln sich unterschiedliche Forschungsformen. Es konzentrieren sich Diskurse um thematische Zentren, die weder einzelne Studiengänge noch einzelne Gruppen oder Projekte betreffen. Einige der Forschungsprojekte sind offen.

Eine der wichtigsten Aufgaben des Research-Bereiches ist es, den Gesamtprozess zu moderieren und zu strukturieren und die Reflexion der Beziehung von Formaten und Gesellschaftsstruktur wachzuhalten.

5.1 Glossar

Das Glossar gehört zum Research project. Es ermöglicht ein thematisches Surfen durch KESHMA und eine intuitive Benutzung des Media Archives.

5.2 Wiki

Im Wiki-Namespace diskutieren wir die Software, das Design, die Struktur und das konkrete Vorgehen.

5.3 Regeldiskurs

Im Namespace Regeldiskurs werden operative Regeln der Zusammenarbeit diskutiert (Regeldiskurs).

Vgl.:Die operative Struktur

Weitere Projekte

Bereiche, die sich in der Entwicklung befinden (Konzeptphase) und noch keinen eigenen Namespace haben.

KESHMA Radio

24 h Stream zunächst als Loop, dann als Audiostream und schließlich als Radio, das eine tageszeitabhängige vollautomatische Struktur hat, die sich weiterentwickelt. Der Stream kann im Rahmen von Projekten temporär mit einem Livefenster versehen werden. Einerseits durch Gespräche und Sessions, andererseits durch Remixing von KESHMA-Materialien.

Zur Zeit besteht enger freundschaflicher Kontakt zu einem Projekt mit ähnlicher Stoßrichtung: http://radioeinszueins.de.

Was ist Radio1:1?

Audio & Videopodcast

Es können Audio- und Videopodcasts zu unterschiedlichen Themen entstehen. Insbesondere zur NEUEN METHODE.

KESHMA Edition

Books, Video-DVDs, DVD-RAM, Audio-CDs.

KESHMA Press

Zeitungsprojekt

Welche Ziele hat das KESHMA-Projekt?

research/info/keshma_structure.txt · Last modified: 2006/07/10 09:20 by 84.190.144.162
 
 
 
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