KESHMA Case or Media Archives?

Während in Media Archives Materialien ausgetauscht werden, werden im KESHMA Case Visionen ausgetauscht und in konkrete Projekte mit konkreten Zielen umgesetzt.

Ordnung ist immer nur durch eine funktionale Differenzierung, Regeln und Hierarchien möglich.

Ordnung wird mit unterschiedlichen Mitteln erzielt. Im KESHMA Case durch konkrete funktionale Differenzierung in den Projekten, die sich mehr oder weniger an ihrer Funktionstüchtigkeit ausrichten. Hier wird es immer Verträge, Absprachen, Rollen, Aufgaben, symbolisch abgesicherte Herrschaft geben, da die tatsächliche Funktionstüchtigkeit unzugänglich ist und quantifizierbare Ergebnisse benötigt. Die Asymmetrierung im Media Archives liegt in der speichermedialen Form der Audio- und Videobeiträge (non-destruktiv). Sie bleiben auch bei Löschung der Links (physikalisch) erhalten.

Kann es eine Ordnung ohne Hierarchie geben? Vielleicht durch Regeln, an denen jeder mitschreiben kann?

Im Gegensatz zum Material zur Verfügung stellen anders als Projekt zusammenarbeiten.

Projekte stellen sich im Showcase vor und stellen das Material, das sie zugänglich machen wollen, in die Materialbox.

Ordnung entsteht durch Asymmetrierung, die durch symbolische Herrschaft oder physikalische Sender/Empfänger-Verhältnisse abgesichert ist. Asymmetrierung braucht Macht, die durch Symbole und Medien und Regeln und Leistungen abgesichert werden. Ohne Macht keine Ordnung, ohne Ordnung kein Funktionieren von Arbeit.

research/info/keshma_case_oder_media_archives.txt · Last modified: 2006/06/28 07:29 by 84.190.130.21
 
 
 
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