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Symmetrie und Asymmetrie einer Kommunikation basieren auf zwei Faktoren: Einerseits auf die Rollenzuweisung (die Herr/Knecht-Beziehung ist asymmetrisch, die Kommunikationsstruktur des Au pairs in einer Familie ist als Gleiche unter gleichen symmetrisch), andererseits auf der medialen Struktur (TV ist asymmetrisch, Telefonieren symmetrisch).
Das Ideal der symmetrischen Kommunikation bezeichnet der Begriff “Kommunikatives Handeln” (Habermas), hier herrscht dann nur noch “der zwanglose Zwang des besseren Arguments.”
Funktionale Zusammenhänge bedürfen zumindest einer funktionalen Asymmetrierung. Trotzdem erscheint es effizient, immer wieder begrenzte Räume zu schaffen, in denen die Hierarchien aufgehoben sind und neu verhandelt werden können.
Soziale Ordnung entsteht immer nur durch Symmetrierung. Besonders fruchtbare dynamische Wissensformationen entstehen in Netzstrukturen, in denen sich symmetrische und asymmetrische Formen der Kommunikation durchdringen.