Operativer Code

Der operative Code konstruiert sich aus der Verschränkung von „Logik und Materie“. Er ist wohldefiniert. Er besteht in einem Algorithmus, in dem, was eine universelle Turingmaschine rechnen kann. Als operativen Code bezeichnen wir die Art der Codierung, die vom Transmitter (Sender) geleistet wird, damit ein Signal in einem Kanal übermittelt werden kann (vgl. Shannons Informationstheorie). Turingmaschinen und Computer in der von-Neumann-Architektur arbeiten mit operativen Codes.

Bezüglich des operativen Codes gibt es keine Unsicherheit, er ist in der Einzelanwendung trivial (von Foerster) kann sich aber auch zu nicht-trivialen Maschinen (Turing Maschine) entwickeln, die in unterschiedlichen Zuständen die gleiche Eingabe unterschiedlich verarbeiten und trotzdem die Kontingenz ausschließen.

Operative Codes sind überall dort zu finden, wo richtig und falsch definiert ist: In Rechenmaschinen, Sprache auf der Ebene der Buchstaben, in der Verwendung von Zahlen, im Reich der Mathematik.

Der operative Code ist deutlich vom performativen Code zu unterscheiden. Semantische Zusammenhänge können nur vom Letzteren erfasst werden.

research/glossary/operativer_code.txt · Last modified: 2006/06/26 10:48
 
 
 
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