Erfolgsmedien

Erfolgsmedien und symbolisch generalisierte Kommunikationsmedien werden in der soziologischen Systemtheorie synonym verwendet.

Unter dem Begriff der „symbolisch generalisierten Kommunikationsmedien“ versteht Niklas Luhmann ein funktionales Wahrscheinlich-Machen der Annahme von Kommunikation. Symbolisch generalisierten Kommunikationsmedien sind immer binär codiert und setzen Sprache voraus. Sie leisten „neuartige Verknüpfungen von Konditionierung und Motivation“1). und entstehen, laut Luhmann, erst, wenn es Schrift gibt und die „Ablehnung von kommunizierten Sinnzumutungen damit nochmals wahrscheinlicher wird“2). Symbolisch generalisierte Kommunikationsmedien sind insofern Medien, als sie die Medium/Form-Differenz, also die Differenz zwischen loser (Medium) und strikter (Form) Kopplung, voraussetzen und auf der Grundlage eines lose gekoppelten „medialen Substrates“ Formbildung ermöglichen3).

Symbolisch generalisierte Kommunikationsmedien

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1) Luhmann, 1998, p 203 unten.
2) Ebenda, p 316. Seit der Erfindung der Druckerpresse gewinnen die symbolisch generalisierten Kommunikationsmedien an Autonomie, Luhmann 98, p 322 oben.
3) Luhmann 98, p. 319 oben, vgl. auch Fußnote 17.
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