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Emanzipation ist die Dekonstruktion von Herrschaft. Sie setzt damit ein Bewusstsein von Herrschaft voraus.
Da Arbeitszusammenhänge und soziale Ordnung immer nur in Hierarchien möglich sind, scheinen Emanzipation und Ordnung, Emanzipation und Arbeit unversöhnliche Gegensätze zu bilden.
Unserer Vorschlag besteht darin, Emanzipation und Anarchie als das Wahrscheinliche im Sinne der Thermodynamik (Entropie) zu verstehen und dann - auch in der Tradition der großen soziologische Theorien - nach der Möglichkeit von Ordnung zu fragen.
Emanzipierte Arbeitszusammenhänge könnten - so unsere These - dadurch entstehen, dass die Strukturen in einer möglichst symmetrischen Kommunikation verhandelt und in von allen immer einsehbaren behandelbaren Regelsätzen vorläufig festgeschrieben werden.