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Studium: Germanistik Philosophie und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften; danach freier Publizist für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Promotion mit einer Arbeit über deutsche Fernsehkrimis; von 1993 bis 1998 als DAAD-Lektor an der Groupe HEC (eine Grande École für Management) bei Paris.
Seit 1998 in Berlin als Medienwissenschaftler (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Theorie und Geschichte des Films) am Institut für Kunst- und Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität.
1992 Mitgründer des medien- und kulturwissenschaftlich ausgerichteten „Avinus Verlag“, den er seit 2000 nebenberuflich leitet. Habilitation 2006 mit einer Arbeit über „Wunschmedien“.
Forschungsschwerpunkte: interkultureller Vergleich von Medienkulturen im deutsch-französischen Kontext, die theoretische Reflexion einer kulturwissenschaftlich ausgerichteten Medienwissenschaft - und hier insbesondere die französische Mediologie, sowie Studien zur Medien- und Erinnerungskultur und zur Medienästhetik.
Wichtige Publikationen: Medialität als Grenzerfahrung. Zur Inszenierung von Wunschmedien im Kino der 80er und 90er Jahre (erscheint voraus. im Herbst 2007 im transcript Verlag) / Mémoire & Médias (Hg. zsm. mit Louise Merzeau). Paris 2001 (Éditions AVINUS) / Wegweiser durch die französische Medienlandschaft (Hg. zsm. mit Stefan Woltersdorff). Marburg 2001 (Schüren Verlag), weitere Publikationen.
Derzeitige Forschungsprojekte: Postnationale Medienkulturen und die Konstruktion kultureller Identität (interkulturelle Analysen von europäischen Medienkulturen) / Medialität als Dysfunktion (medientheoretische Reflexionen über die Wahrnehmung von Medien anhand ihres Aussetzens am Beispiel des Übergangs vom Fernsehen zum Internet)