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| Dialog im Design 2006/08 |
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Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, folgende Gestaltungsaspekte herauszuarbeiten:
→ Identifikation von Gestaltungselementen aus vorliegenden und selbst durchgeführten Dialogen
→ Gesprächsstrategien zwischen Unplanbarkeit des Gesprächsverlaufes und der Wirkmächtigkeit von Gestaltungselementen
→ Woraus sollte die Mixtur an Dialogelementen bestehen, damit ein Gespräch gut kommt? Worauf ist besonders zu achten, was ist zu vermeiden?
→ Was macht Dialoge aus, welche von den Gesprächsbeteiligten erklärtermassen als befriedigend und herausfordernd zugleich, als inspirierend und den jeweils bestehenden Reflexionshorizont erweiternd erfahren werden?
→ Was macht Dialoge aus, welche im Verlauf des Reflexions- und Redaktionsprozesses erkenntniserweiternde Momente aufweisen? Was macht Dialoge aus, welche dieses Empfinden bei der Rezeption, also beim Lesen, Hören oder Anschauen der Gesprächsaufzeichnung hervorrufen, ohne dass die/der Rezipient/in bei der Entstehung des Gespräches oder der vorliegenden Aufzeichnungs beteiligt war?
→ Welche methodischen Ansätze sowohl aus den Dialogtypen als auch aus anderen Disziplinen sind für Gespräche förderlich, deren Ziel nicht die Entblössung, sondern ein aktives und gemeinsames Wieder-Reflektieren des Gegenstandes sein soll?
→ Was hält ein Gespräch aufrecht, am Leben sozusagen, was bringt das Gespräch in Gang und neue Impulse, wodurch lassen sich Gedanken entwickeln? Was lässt - im Gegenteil - ein Gespräch sterben, stocken, Gedanken ‘im Keim ersticken?
→ Welche Rolle für den gesamten Gesprächsprozess spielt die Bearbeitung der Gesprächsaufzeichnung, d.h. die Redaktion eines Textes oder der Schnitt einer Ton- bzw. Videoaufzeichnung?
→ Welche Rolle spielt die Veröffentlichung?
→ Zusammenfassend :: Welche Kompetenzen und Performanzen unterstützen Gesprächsteilnehmende, damit ein Gespräch möglichst effizient den gewünschten Reflexionswert bekommt?
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