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Die Losung der Einheit von Forschung und Lehre wird in fast allen hochschulpolitischen Programmtexten beschworen und in nicht wenigen Festreden mit Aussicht auf Zustimmung zitiert. Im Alltag von Studium, Forschung und Lehre hat man dagegen Mühe, diese Einheit wirklich zu identifizieren. Tatsächlich ist eine Beteiligung der Studierenden an der Forschung eher selten und Lehre und Forschung zerfallen in zwei unverbundene Bereiche. Die Chance von KESHMA besteht darin, dass Forschung und Lehre das gleiche Tool und Konzept nutzen. Querverbindungen können von jedem Beteiligten ohne Mühe beliebig gesetzt werden. Durch diese Querverbindung und dem Ernst-Machen mit der Einheit von Forschung und Lehre, wird eine forschungsorientierte Berufsqualifizierung insbesondere für die Teilnehmer der Masterstudiengänge ermöglicht. Die Losung der KESHMA digital_classrooms ist deshalb: „Erlernen des Forschens - Forschendes Lernen“.
Hierbei kann die Einführung in die jeweilige Disziplin und in ihr Wissen und ihre Forschungsmethoden nicht übersprungen werden. In der thematischen Ordnung und Sequenzierung der Inhalte wird auf den Erwerb und die Erprobung von Methodenkompetenz ein ebensolches Gewicht gelegt, wie auch auf eigenständige Projektarbeit.