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Basisinfo zum 1. Mail Das Formatlabor wünscht einen formatrevolutionären 1. Mai 2008!
(bitte seien Sie so freundlich und schicken Sie diese mail an interessierte Personen oder Mailing Listen weiter)
Medientheater - das Buch
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HEISELER Ich halte das für Dada, was Luhmann da bringt: „Kommunikation kommuniziert“, ich meine, ich mag Dada.
BAECKER Dada ist also kein Einwand?
HEISELER (lacht) Dada ist kein Einwand, aber…
BAECKER Dann bin ich damit einverstanden.
http://www.formatlabor.net/html/Medientheorie-fuer-Kuenstler.htm
Eine meditative Performance zum 1. Mai 2008
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Formatrevolutionäres Happening! Zum 1. Mai 2008 ist es so weit. Wir beugen uns und segnen das Kapital! Die Dead Men Performance besteht darin, an einem Ort des Kommerzes den Boden mit dem Kopf zu berühren.
=> http://www.formatlabor.net/deadmen/
The Dead Men Performance consists in touching the ground with your head in a place of commerce. / Mitschreib- und Publikationsprojekt
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Zum 1. Mai 2008 beginnt die Vorbereitungs- und Teambildungsphase des offenen Publikations- und Mitschreibprojekt Ästhetik des Wissens
Programmatisch beginnt unser Mitschreibprojekt - passend zum 1. Mai - mit dem Begriff Geld, verstanden als ein Medium des Austausches. Wenn Sie teilnehmen möchten, tragen Sie sich bitte in unsere Mailing Liste „Ästhetik des Wissens“ ein: http://mail.kein.org/mailman/listinfo/vim-colloquium
Mehr Information => http://www.formatlabor.net/html/aesthetik-des-wissens.htm
SOMA - Instrument zur Drittmittelgenerierung
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Wie entwickeln zurzeit gemeinsam mit einigen Kooperationspartnern ein Moderationstool mit den Schwerpunkten:
* Drittmittelgenerierung
* Kooperation von Kunsthochschulen und Universitäten
* Publikationsinstrument
Das Projekt „Ästhetik des Wissens“ wird in den nächsten Wochen auf diese von uns entwickelte Softwarelösung aufgesetzt. Falls Sie am Projekt teilnehmen möchten, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail mit dem Subject „SOMA“
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Open Call: Unser Fade to Black Project wird dieses Jahr zurück in den theatralen Raum geführt werden. Wer mitmachen möchte meldet sich bitte hier: formatlabor.net@gmail.com Das Fade to Black Project ist ein Performance-, Video- und Internetprojekt, in dem neue Arbeitsweisen und Formen der Kollaboration erprobt werden. Der Videofilmer H. hinterlässt nach einer unbegreiflichen Tat ein Text-, Bild-, Ton- und Videoarchiv. Dieses Archiv kann nun von jedem für eigene Arbeiten genutzt werden. Eines der ersten Ergebnisse, welches auf diese Weise entstanden ist, ist der abendfüllende experimentelle Spielfilm “Shit Happens”. http://www.formatlabor.net/fadetoblack Das Projekt wurde am 28. April 2008 um 19:00 Uhr im Filmforum der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig in der Klasse von Michael Brynntrup [ http://www.brynntrup.de/now ] vorgestellt.
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Wir suchen ab Juli 08
*eine/n Schittassistenten
*eine/n Praktikanten
*eine 24/7 Assistentin
******* JAHRESRUECKBLICK 2007 *******
Zum Thema des Jahres „Narrationen im elektronischen Zeitalter“ führten wir eine Salonreihe im Tesla Berlin durch. Moderiert wurden die Abende von Till Nikolaus von Heiseler und Jan-Peter E.R. Sonntag. => http://www.formatlabor.net/blog/?p=198
Es wurde der abendfüllende Film „Shit Happens“ in einer Preview gezeigt (http://fade-to-black.styx.org/ und acht Monate lang alle zwei Wochen eine Telelecture geposted (www.formatlabor.net/blog).
Der Höhepunkt des Jahres bestand in der Ausstellung „Lara X. Schiffer - I’ll be Your Model“, ( http://www.laraxschiffer.com/ ) einer ersten Gestaltwerdung des Projektes „Reich durch Kunst“. http://www.mail-archive.com/rohrpost@mikrolisten.de/msg01287.html Unsere Arbeitsplattform www.keshma.net wurde intensiv von mehreren Universitäten genutzt. Das Jahr stand ästhetisch unter dem Motto der Backstage.
DEAD MEN PERFORMANCE
The Dead Men Performance consists in touching the ground with your head in a place of commerce. // Die Dead Men Performance besteht darin, an einem Ort des Kommerzes den Boden mit dem Kopf zu berühren.
Take part in the action!
Touch the ground with your head in a place of commerce and have a photograph of yours been taken or take a photograph of yourself. Send the fotograph to Formatlabor with the Subjekt “Dead Men Performance”.// Berühre an einem Ort des Kommerzes den Boden mit dem Kopf und lass dich dabei fotografieren oder fotografiere dich selbst. Schicke das Bild an das Formatlabor mit dem Betreff: “Dead Men Performance”.
http://www.formatlabor.net/deadmen/
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http://www.formatlabor.net/html/aesthetik-des-wissens.htm
Book: http://www.formatlabor.net/medientheater
Theory: http://www.formatlabor.net/blog/
Art: http://www.formatlabor.net/lara
http://www.bank-ueberfall.de
Links: http://del.icio.us/formatlabor.net
Me: http://www.tnvh.de
Home: http://formatlabor.net
Vita: http://www.formatlabor.net/tnvh
Am 04.01.08 schrieb Mirko Fichtner <macro@c-base.org>: > Ich habe vor zwei Jahren mal ein solches Projekt angefangen, Open Movie, > ein collorabatives Drehbuch, das dann von einzelne Szenen von einzelnen > Teams bearbeitet werden sollten - so das ein Patchworkfilm entsteht. > Allerdings waren viele Sachen in 3D geplant, wobei alle Modelle dann > jedem zur Verfügung stehen. Auch kann jeder sein eigenen Schnitt machen > bei Lust und Laune. > Würde so etwas funktionieren können? > > Viele Grüße > macro Am 04.01.08 schrieb Till Nikolaus von Heiseler <till.n.v.heiseler@googlemail.com>: Ja, ich glaube das eben ist das Problem: Alles ist Möglich = Nichts passiert. Das ist sozusagen der Denkfehler aller Techniker. Man muss Regeln festlegen und man muss garantieren, das wenn die Regeln eingehalten werden, es verwertbare Resultate gibt. Und dann kann natürlich jeder andere Regeln vorschlagen, muss nur eben dann auch garantieren, das was rauskommt. Das kann man ganz schön in der Zusammenarbeit in Wikis erleben. (((Vielleicht diskutieren wir erst mal über Zusammenarbeit generell und kommen später auf Videoproduktionen zurück.))) Wenn ich für meine Studenten ein Wiki hinstelle und ein paar Texte ablege und sage, jeder kann überall schreiben, schreiben in 4 Seminaren mit jeweils ca. 25 - 30 Personen KEINER. Nun haben wir es immerhin geschafft eine Plattform aufzubauen, auf der tatsächlich Leute (mehrere Universitäten) arbeiten, da werden DFG-Forschungsanträge entwickelt und Tagungen werden in Videoform abgelegt. Alles ist offen. Da ist ja nun Medientheatraliker bin, zitieren ich aus einem Chat mit Pit Schultz:::: Chat Pit Schulz - tnvh 23. Okt. 2007 -+€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€+- M E D I E N T H E A T E R [Vorhang auf!] -+€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€+- Pit: wer macht den wiki-gärtner bei euch? 15:29 till.n.v.heiseler: Die Gärtnerei ist Regelorientiert, ich habe die Gene in Form von Spielregeln geschrieben und alles läuft nach unseren Vorgaben, die so ein bisschen kategorisch vorgetragen wurden um allen ein bisschen halt zu geben und das Gefühl, dass wir wissen wovon wir sprechen. Es gibt 5 Makrobereiche, die nach unterschiedlichen Regeln gestaltet werden. 1. Digital Classroom = Akademischer Lehrer sagt, wie’s läuft. 2. keshma case = Projekte in jeweils eigenen Namespaces. 3. Media archives = Vorträge, offen aber bitte nix ändern. 4. Von uns Open Wiki = no rules 5. reseach = Metareflexion des Gesamtprojektes offen für alle beteiligten. Pit: sehr interessant. guck mal: http://meta.wikimedia.org/wiki/Using_the_python_wikipediabot 15:35 till.n.v.heiseler: class room läuft gut. Die Projekte übersehe ich nicht alle, aber sie stören sich zumindest nicht. Wird viel gearbeitet. media achives habe ich vorträge hochgeladen und so. Benutze ich auch wenn ich Seminare gebe. Die Seite von Wolfgang Ernst ist da probeweise ausgearbeitet. Können auch die Studenten benutzen. und research habe ich mal ein glossar versucht, habe dann in unseren block übertragen (www.formatlabor.net/blog) aber noch nicht sichtbar gemacht. Werde das alles jetzt noch mal aus dem block in unser formatlabor-wiki holen. Für die Publikation. Die kommt nun endlich im Frühling bei Kadmos (und heißt Medientheater). 15:36 Pit: toll das waere mal ein thema fuer einen workshop bei newthinking 15:37 stellst du das modell andernorts mal vor? till.n.v.heiseler: ja. nur leider weiß ich nicht wirklich, warum es nun funktioniert und davor nicht. Ich kann zwar erklären was ich gemacht habe. Aber warum das nun besser geht, weiß ich nicht. Impressionmanagment? Die Pointe ist, das im Open Wiki, wo es keine Regeln gibt, NIEMAND GESCHRIEBEN HAT. > > > Janus von Abaton schrieb: > > Die Frage wäre doch, auf welche Bereiche man die Modelle übertragen könnte . O.k. Wikipedia, klar… wir haben mal versucht das auf Videoproduktion zu übertragen. > > > > http://www.formatlabor.net/blog/?p=45 > > > > …sind die Zeiten eigenlich vorbei, wo auf Rohrpost tatsächlich über Dinge diskutiert wurde? > > > > jANUS > > > > > > > > ——– Original-Nachricht ——– > > > >> Datum: Tue, 1 Jan 2008 16:05:06 +0100 (CET) > >> Von: Sophia Nabokov <sophia_nabokov@yahoo.de> > >> An: Till Nikolaus von Heiseler <till.n.v.heiseler@googlemail.com>, rohrpost <rohrpost@mikrolisten.de> > >> Betreff: RE: [rohrpost] Volker Grassmuck erklärt zum Jahreswechsel was Freie Software ist… > >> > > > > > >> Lieber Till, > >> hier schicke ich dir den korrigierten Text für den Blogartikel ( > >> http://www.formatlabor.net/blog/?p=208 ) und auch über Rohrpost; – vielleicht > >> will ja jemand mitdiskutieren. Ich hoffe, dass ich die Sache richtig > >> verstanden habe und es im Text nicht mehr so viele Tippfehler gibt. Und ich hoffe > >> auch, dass es dir nix ausmacht, dass ich ihn hier poste. > >> > >> Sophia > >> > >> Hier der Text: > >> > >> Die Geschichte der Freien Software ist nicht nur die Geschichte eines nie > >> da gewesenen Produktes, eines Produktes, das einerseits immateriell ist > >> (wie alle digitalen Daten) und anderseits produktiv wie andere > >> Produktionsmittel auch (wie etwa Fabriken und Maschinen), sondern die Geschichte der > >> Freien Software erzählt das Wachsen einer alternativen Ökonomie, in der Arbeit > >> nicht mehr bezahlt wird und Leistungen nichts mehr kosten. Die > >> Arbeitsstrukturen in denen Freie Software geschrieben (produziert) wird, sind > >> prinzipiell offen. Prinzipiell im zweifachen Sinne a) im Sinne der der Definition > >> und des Prinzips - Freie Software zeichnet sich dadurch aus, eben nicht in > >> einem geschlossenen Unternehmenszusammenhang produziert zu werden und b) im > >> Sinne der Einschränkung, denn tatsächlich teilnehmen kann nur der, der es > >> vermag zum Autor Freier Software zu werden und eine entsprechende > >> Qualifikation mitbringt. Wenn wir die Produktionsstrukturen Freier Software > >> modellhaft begreifen und > >> also nach ihrer Übertragbarkeit auf andere Arbeits- und > >> Produktionsstruktur fragen, erscheint es sinnvoll, zunächst die Besonderheiten der Freien > >> Software zu beschreiben. > >> 1. Historische Wurzeln. Computerprogramme haben womöglich zwei Wurzeln. > >> Die eine liegt in der kostenlosen Beigabe der Software zu einer Hardware > >> und die andere liegt in der Universität. Die Universität ist ein > >> privilegierter Ort, zu vergleichen mit dem antiken Staatstheater. Ein Ort, der für > >> die Wissensproduktion der Gemeinschaft so wichtig erscheint, dass man ihn > >> gemeinschaftlich über Steuern finanziert. > >> 2. Globalität. Die Zusammenarbeit an Freier Software ist grundsätzlich > >> nicht örtlich gebunden, sondern kann über das Internet geschehen. Sie ist > >> nicht lokal gebunden. > >> 3. Anerkennungsökonomie. Die Community ist gut vernetzt und das > >> Bedürfnis der Anerkennung besteht vor allem in der Peer-to-Peer-Gruppe. Die > >> Anerkennung der Peer-to-Peer Gruppe ist nicht käuflich. Den anderen > >> Gesellschaftsmitglieder ist die Wertschätzung der eigentlichen Programmierarbeit > >> weitgehend verschlossen (denn Sie können den Code nicht lesen und > >> beispielsweise eine elegante Lösung nicht von einer weniger eleganten unterscheiden). > >> 4. Inmaterialität. Es handelt sich um ein digitales Produkt d.h. um ein > >> Produkt, das prinzipiell kostenlos distribuiert werden kann. Wird ein Brot > >> gebrochen und verteilt, bekommt jeder nur einen Teil. Die digitale > >> Information dagegen wird durch Teilung nicht weniger. Unter diesem Aspekt ähnelt > >> Software allen Formen von Information und Wissensformen, die sich von ihren > >> materiellen Trägern emanzipieren können. > >> 5. Kopplung von Lese- und Schreibkompetenz. Für Programmierer ist ein > >> Code, wenn er offen ist, lesbar. Gegenüber ihren Konsumenten verhält sich > >> Software dagegen eher wie audio-visuelle Formate (Kinofilme, TV-Format) zu > >> deren Konsumenten: Sie ist ausschließlich ausführbar. Dies entspricht der > >> Lesbarkeit (dem Sehen und Verstehen) etwa von Filmen. Der Konsument von > >> Filmen und TV besitzt in der Regel eine Lese- , aber keine Schreibkompetenz. > >> Auf der Seite der Programmierer verhält sich Freie Software wie Schrift; > >> denn bei Schrift schließt Lesefähigkeit in der Regel die Fähigkeit zu > >> Schreiben ein. > >> *** > >> Die Produktionsstrukturen der Freien Software verweisen auf eine Welt, in > >> der Arbeit und Konsum neuen Regeln gehorchen, eine Welt, in der die > >> Lebensberechtigung von Geldarbeit abgekoppelt ist (vgl. hierzu Konzepte des > >> bedingungslosen Grundeinkommens) und in der deshalb nicht für den Bedarf, > >> sondern für Bedürfnisse produziert werden. (Zur Unterscheidung von Bedürfnis > >> und Bedarf) > >> > >> > >> Till Nikolaus von Heiseler <till.n.v.heiseler@googlemail.com> schrieb: > >> Volker Grassmuck erklärt zum Jahreswechsel was Freie Software ist.. > >> Sein Buch “Freie Software” gibt es zum kostenlosen Download ::: > >> > >> http://www.formatlabor.net/blog > >> > >> > > > – > rohrpost - deutschsprachige Liste zur Kultur digitaler Medien und Netze > Archiv: http://www.nettime.org/rohrpost http://post.openoffice.de/pipermail/rohrpost/ > Ent/Subskribieren: http://post.openoffice.de/cgi-bin/mailman/listinfo/rohrpost/ > – http://www.formatlabor.net/blog http://www.formatlabor.net http://www.tnvh.de – http://www.formatLabor.net/blog http://www.formatLabor.net/lara
0 comments admin | Uncategorized, design2context, Medienepistemologie
Liebe Forschende, vielen Dank für die Zusendungen. Wer mir sein Forschungsprojekt lieber direkt zuschicken möchte (und nicht über die Liste posten), kann dies gerne tun. Die Mailingliste kann nur pdfs archivieren, Word-Dateien werden nicht mit archiviert, von daher ist es sinnvoll, den Forschungsantrag IN die Mail zu tun. Der Vorschlag für die Strukturierung, die Sie im Text „Fragen an die Forschung“ finden, ist der Vorschlag für einen erster Schritt, auf den weitere folgen. Andere Strukturierungen sind willkommen. Vision Mittelmeerraum 2010 ein paar Links, die vielleicht einen etwas anderen Blickwinkel vorschlagen: http://www.neue-methode.de/in-klo-sion/html/links.htm http://www.keshma.net/doku.php/glossary:freedom_of_movement http://borderlineacademy.org http://noborder.org http://www.deportation-class.com/lh/index.html http://www.kein.org/projects http://www.kein.org Glück zu allen! tnvh
Liebe Forschende, vielen Dank für die bereichernde Erfahrung. Sehr schade war, dass einige nicht bis zum Schluss bleiben konnten und sich für sie dadurch unsere Methoden und Ansätze nicht ganz erschließen konnten. 1. VARIATIONEN (als Voraussetzung von Entwicklungen) Ich möchte noch einmal dazu ermutigen, wirklich zu träumen und nach den Sternen zu greifen und sich nicht gleich im ersten Schritt zu beschneiden; mit Luhmann gesprochen, nicht dem Selektionsmechanismus in der Ausbildung von neuen Variationen vorwegzugreifen. Vielleicht könnten Sie sich überhaupt in Ihrem Vorgehen von der systemtheoretischen Evolutionstheorie leiten lassen. Was mich zunächst erstaunt, ist, dass es kaum Kooperationen zwischen unterschiedlichen Kursteilnehmern gibt und jeder nur EIN Projekt verfolgt. Meine Erfahrung ist, dass es oft günstiger ist, unterschiedliche Ansätze in unterschiedlichen Konstellationen zu verfolgen, in denen man dann u.U. auch unterschiedliche Funktionen innehat. Auf diese Weise schafft man zunächst Variationen, die dann von der harten Realität (was immer das sein mag) selektiert werden. Ich würde also ausdrücklich dazu ermutigen, an unterschiedlichen Vorhaben parallel zu arbeiten bzw. unterschiedliche Richtungen zu verfolgen und doch immer ein Hauptprojekt zu haben. Manchmal wird durch Gegenüberstellungen von Ansätzen einiges klar und manchmal lassen sich unterschiedliche Ansätze in ungewöhnlicher Weise miteinander verbinden. 2. MATERIALIEN (die im Seminar aufgenommen wurden) Es schien die Frage aufzutauchen, was mit den Materialien geschieht. Leider haben wir vergessen, diese Frage im Seminar zu klären. Wer nicht möchte, dass Materialien, auf denen er aufgenommen wurde, für KESHMA, also mehr oder weniger intern (andere Universitäten werden KESHMA auch benutzen), verwendet werden, kann uns dies bitte mitteilen. Massenmediale und kommerzielle Verwendungen sind sowieso ausgeschlossen. Wenn Sie nicht möchten, dass etwas verwendet wird, können Sie zwischen folgenden Möglichkeiten wählen: a) Keine Aufnahmen nirgends b) Kein Video I (Was ist ein Medium?) c) Keine Video II (Pentagramm an der Tafel) d) Keine Bilder e) Kein Audio Sobald wir Zeit und Geld dafür haben, wird KESHMA mit differenzierten Lese- und Schreibrechten ausgestattet. Bevor dies geschehen ist, bitte ich darum, die Internetadresse http://www.Keshma.net nicht zu veröffentlichen, auch nicht in großen Mailinglisten, gut frequentierten Blogs oder als link. Wir haben einen Space für jeden Teilnehmer angelegt. Ich fände es sinnvoll, mit einer kleinen biografischen Notiz zu beginnen und entsprechenden Links: Vielleicht mit einer Art Forscherbiografie, die den Bogen schlägt zwischen Ihren bisherigem Werdegang und der mehr oder weniger neuen Forschungsperspektive. Auf diese Weise können wir über die Biografieform diskutieren, die Sie dann auch in Forschungsanträgen etc. verwenden können. Wer seinen Namen herausnehmen möchte, kann ihn löschen, indem er zu der Datei geht, die seinen Namen trägt: [editieren] [Strg a] [Strg x] [save] und mir eine Mail schickt, damit ich auch alle Links löschen kann. ERGEBNIS (des Seminars) Ich würde gerne ein Ergebnis des Seminars haben. Vielleicht werde ich die Themen entlang der Audiobänder und Vorbereitungsnotizen noch einmal ausarbeiten. Margarete schreibt ein Protokoll, das wir dann über die Liste versenden und ggf. auf der Keshma-Plattform ausarbeiten können. Schön wäre es allerdings, wenn wir ein gemeinsames VISUELLES Ergebnis hätten, das die Komplexität extrem reduziert. Ausgehen würde ich gern vom Deleuze-Text. Die Diskussion war sehr aufschlussreich und vielleicht für die soziale Positionierung des Designers nicht unergiebig. Mein Vorschlag wäre, dass wir Wörter oder Sätze sammeln. Oder aber wir diskutieren den Text noch einmal auf der Liste und versuchen dann zu einer visuellen Umsetzung zu kommen. Glück zu allen! till nikolaus von heiseler – NEU: http://www.formatLabor.net
Liebe Forschende, diese Mailingliste ist für SIE eingerichtet worden. Sie erreichen damit alle Mitstudierenden und Dozenten. Um die Liste zu benutzen, können Sie entweder auf „Alle Antworten | Reply to all“ klicken oder „ keshma@mail.kein.org “ in die Adresszeile schreiben. Es entsteht automatisch ein Archiv mit allen über die Liste geschickten mails unter: http://mail.kein.org/pipermail/keshma/ Sie können die Liste benutzen, um Fragen zu stellen und die anderen Studierenden auf interessante Links, Texte oder auch Veranstaltungen hinzuweisen. Auch Fragen zu den Texten können gern über die Liste gestellt werden. Gut wäre es, wenn Sie ihre Forschung - idealerweise ausgehend von der Strukturierung „Fragen an die Forschung „ - darstellen könnten und bis zum 6. Juni über die Liste schicken würden. Je früher desto besser. Glück zu allen! tnvh Die Texte wurden vervollständigt: http://www.formatlabor.net/nds/Heider-Ding_und_Medium.pdf http://www.formatlabor.net/nds/Ernst_Wozu_Medientheorie.pdf http://www.formatlabor.net/nds/Deleuze-Postskriptum.pdf http://www.formatlabor.net/nds/Luhmann-Kommunikation.pdf http://www.formatlabor.net/nds/Foucault-Archiv.pdf http://www.formatlabor.net/nds/05_Fragen_an_die_Forschung.pdf Weitere Texte zur Medientheorie: http://userpage.fu-berlin.de/~sybkram/medium/inhalt.html http://www.formatLabor.net/Mediendiskurs
Liebe Forschende, sicherlich haben einige von Ihnen viel zu tun und nicht die Zeit, Dutzende von Büchern zu lesen. Ich versuche deshalb, die für das Blockseminar nötige Literatur so weit wie nur irgend möglich zu beschränken. Hier die Texte (Pflichtlektüre), über die wir sprechen werden als pdfs. http://www.formatlabor.net/nds/Luhmann-Kommunikation.pdf http://www.formatlabor.net/nds/Foucault-Archiv.pdf http://www.formatlabor.net/nds/Heider-Ding_und_Medium.pdf Das Thema „Epistemologie und Medien“ ist sehr umfangreich und mir wäre es wichtig, dass wir zumindest drei Bereiche skizzieren: Epistemologie: Historischer Abriss, Konstruktivismus, Distinktionstheorie Medienwissenschaft (Medientheorie I): Friedrich Kittler, Wolfgang Ernst Systemtheorie (Medientheorie II): Niklas Luhmann, Dirk Baecker. Ein tatsächlicher Überblick über die wichtigsten Medientheorien oder auch nur die aktuellen Diskurse wird in dieser gedrängten Zeit nicht möglich sein. Deshalb werden wir uns auf zwei komplementäre Ansätze beschränken: Kittler und (=versus) Luhmann. Als Klammer und Verbindungsglied werden zwei Grundlagentexte fungieren: Heider: „Ding und Medium“ Foucault: „Das historische Apriori und das Archiv“ (Auszug aus Archäologie des Wissens) 01-Heider 02-Foucault 03-Luhmann 04-Ernst Wir werden auch mit Kurzreferaten arbeiten. Sie können sich zwischen drei Möglichkeiten entscheiden, entweder wählen Sie eines der Bücher: - Maturana: Was ist erkennen? - Watzlawik: Menschliche Kommunikation - Kittler: Optische Medien - Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit - Stefan Heidenreich: Flip Flop - Georg Spencer Brown: Laws of Form Oder Sie wählen eines der Themen: - Radikaler Konstruktivismus - Luhmanns System - Kittlers Aufschreibesysteme - Systemisches Denken bei Heinz von Foerster oder aber Sie sprechen über einen aktuellen Vortrag des Mediendiskurses (www.formatLabor.net/Mediendiskurs). Hier reicht eine sehr kurze Zusammenfassung (5 bis 10 Minuten) und ein geschriebenes abstract des Vortrags (ca. 1000 Zeichen). Ein anderes Thema in dem skizzierten Umfeld ist grundsätzlich in Absprache möglich. Bitte schicken Sie mir ein Skizze ihres Forschungsvorhabens bzw. Ihres Forschungsinteresses. Hierzu ein Grundgerüst, das vielleicht für die erste Strukturierung helfen kann (05-Fragen an die Forschung). http://www.formatlabor.net/nds/05_Fragen_an_die_Forschung.pdf Glück zu allen! till nikolaus von heiseler P.S. Sie können die Mailingliste auch für organisatorische Zwecke benutzen. Einfach auf „Alle Antworten | Reply to all“ klicken. – NEU: http://www.formatLabor.net
Liebe Forschende, liebe Lehrende, 1. Das Blockseminar Am 15. bis 17. Juni 2006 werden wir das Blockseminar „Medien und Epistemologie“ durchführen. Das Blockseminar besteht sowohl aus einem theoretischen als auch aus einem praktischen Teil. Im theoretischen Teil wird es um Medien, Formate und Epistemologie gehen; im praktischen um die Entwicklung und Darstellung von Forschungsvorhaben. Das Seminar setzt sich aus Praxis, theoretischen Einführungen, praktischen und theoretischen Übungen, Diskursen und konkreten Erklärungen zur Praxis zusammen. Im Seminar werden die Studenten an unterschiedliche Medientheorien herangeführt und für ihre Bedeutung und praktischen Möglichkeiten sensibilisiert. Das Ausgangsmaterial für den medienpraktischen Teil bilden die konkreten Projekte der Studierenden. 2. Online Zusammenarbeit Im Vorfeld des Seminars möchten wir versuchen, unsere Arbeitsplattform KESHMA vorbereitend einzusetzen. In den Jahren 2003 - 2006 haben wir Internetcolloquien an der Freien Universität und in Zusammenarbeit mit der Humboldt Universität und der Universität der Künste Berlin gegeben. Unsere Erfahrung ist, dass die Regeln in der Zusammenarbeit in Abwesenheit sehr konkret sein müssen und es nicht reicht, bloße Möglichkeiten aufzuzeigen. Wir werden Ihnen deshalb konkrete Vorschläge machen und gewisse Metaregeln aufstellen, die sich bewärt haben. Unsere Vorschläge können natürlich auf dieser Mailingliste diskutiert werden. Es gibt auf der KESHMA-Plattform unterschiedliche Bereiche: - Lehrbereich - Projektbereich - Media-Archives Wir werden zunächst den Lehrbereich „Digital Classroom“ nutzen. Sie können später Ihre Ergebnisse im Media-Archives ablegen und Ihre eigenen Projekte im Projektbereich entwickeln. Im Digital Classroom schlagen wir eine Struktur vor, im Projekt- und Archivbereich können Sie Ihre individuelle Struktur entwickeln. Die Plattform befindet sich in der Entwicklung. Alle augenblicklichen Inputs (am besten in Form der Äußerung von konkreten Bedürfnissen) können deshalb berücksichtigt und zeitnah umgesetzt werden. Ergebnisse der Plattform-Benutzung sollen sein, - dass Sie (auch für ihre zukünftige Arbeit) Ihren eigenen Weg finden, Online-Zusammenarbeit in Ihren Projekten fruchtbar einzusetzen und Ihre eigene persönliche Form des „Art of Networking“ weiterentwickeln. - sich Ihre Forschung weiterentwickelt, diskutiert wird und mehr und mehr Gestalt annimmt. - eine gemeinsame Präsentationsplattform vorbereitet wird. - Materialien für Ihre eigene Projektseite entwickelt und strukturiert werden. Darüber hinaus soll die Plattform dafür dienen, alle Lehrveranstaltung zu archivieren. # Unser These ist, dass ein Tool nicht an und für sich eine Qualität hat, sondern immer nur so gut ist, wie seine Benutzung. # Unsere Erfahrung ist, dass es wenig Sinn hat, die technischen Fähigkeiten getrennt von der konkreten Anwendung zu vermitteln, dass es darauf ankommt, jenseits der Technik konzeptionelle Phantasien zu entwickeln, dass zu frühe Konfrontation mit technischen Problemen die Phantasie begrenzt und ablenkt. Deshalb nehmen wir Ihnen - wenn nötig und gewünscht - zunächst alles Technische ab. Wir zeigen Ihnen in den Realisationen, wie man das Gewünscht bewerkstelligen kann oder suchen gemeinsam nach Lösungen für konkrete Bedürfnisse. Fortan können Sie dann selbst und unabhängig von uns auf der Plattform arbeiten. Wenn erst einmal eine Community mit technischer Kompetenz besteht, können weitere Personen sehr leicht integriert werden. Fragen werden als FaQs verarbeitet. 3. Metaarchitektur Die Metaarchitektur, die wir gewählt haben, ist: - Wiki (das mit detaillierten Lese- und Schreiberechten versehen werden kann) - Angelagertes Medienarchiv für ALLE im Netz möglichen Formate über php und Vergabe von Accounts. Diese Metaarchitektur ermöglicht eine vollkommene Flexibilität, d.h. die Form(en), die sich entwickeln, wird bzw. werden maßgeblich von der Benutzung generiert. Über die Volltextsuche des Wikis und entsprechende standardisierte Einträge der Metadaten kann jede Mediendatei leicht aufgefunden werden. Hierzu braucht es weder besonderes Wissen noch die Beschäftigung mit Datenbanken. KESHMA basiert technisch auf der DokuWiki-Software von Andreas Gohr und auf unterschiedlichen plugins. DokuWiki ist besonders für UNABHÄNGIG ARBEITENDE Gruppen zweckmäßig, die dann in einem zweiten Schritt ein loses Netzwerk bilden. Über eine installierte Volltextsuche kann jedes Dokument auch unabhängig vom Dokumenten-Namen angesteuert werden. Durch diese Architektur wird es möglich sein, dass Sie die Mediendaten, die Sie auf den KESHMA-Server hochladen, auch leicht mit Ihren eigenen Seiten verbinden können. Eine detaillierte Beschreibung der internen Wikiarchitektur folgt. Weitere Besonderheit von KESHMA: Die Besonderheit von KESHMA besteht darin, dass sich sowohl wissenschaftliche als auch künstlerische Arbeiten auf einer Plattform befinden und ständig UND VON JEDEM entsprechende Querverbindungen geschaffen werden können. Theoretische Inputs werden in unterschiedlichen Medien verfügbar gemacht (insbesondere in Tele-Lectures). Dieser Teil wird bis Sommer 2006 aufgebaut werden und dann ca. 20 bis 30 hochwertige Vorträge enthalten. 4. Entwicklung einer Präsentationsplattform Durch unsere Meta-Architektur können wir mit unterschiedlichen Oberflächen die Mediadaten ansprechen. Sie können einerseits die Mediendaten, die Sie auf den KESHMA-Server hochladen, mit Ihren eigenen Seiten verbinden, andererseits wäre es auch möglich, eine Präsentationsplattform für den NDS Design Culture zu designen und den präsentationsrelevanten Mediendaten vorzuschalten. Damit würde der Arbeitsbereich von einem Präsentationsbereich abgetrennt werden. Ein Vorteil der Trennung beider Bereiche besteht darin, dass ein Wiki eine sehr begrenzte Gestaltungsmöglichkeit besitzt und alle Seiten gleich formatiert sind. Dort, wo es zunächst um die Entwicklung von Gedanken und das Auffinden von Inhalten und Mediendateien (Bilder, Videos, Audiotracks) geht - insbesondere für Tele-Lectures -, ist KESHMA ideal. Wenn es dagegen eher um eine Präsentation und Gesamterscheinung geht, braucht es eine andere Oberfläche, die konzeptionell und strukturell auf KESHMA entwickelt werden kann, sich aber auch deutlich von der Wiki-Architektur abhebt. Keshma kann also zur Entwicklung der Präsentationsplattform eingesetzt werden. Die Linkstrukturen, Texte und Mediendateien können dann im NDS Design Culture diskutiert werden. Auf der gemeinsam Präsentationsplattform können Sie, wenn Sie möchten, Ihre eigene Projektseite entwickeln. 5. Welche Bedürfnisse haben Sie in Bezug auf KESHMA? 5.1 Lehrende: - Für die Lehre 5.2 Lernende: - Für die Projektentwicklung - Für die Projektdarstellung - Für die Projektarchivierung 6. Technische Anmerkung: In die Mailingliste haben wir zunächst die Studierenden eingetragen. Wer von den Lehrenden eingetragen werden möchte oder wer von den Forschenden mit Partnern arbeitet, die noch nicht auf der Liste sind, kann ihn bzw. sich gerne hier eintragen: http://mail.kein.org/mailman/listinfo/keshma Wer Schwierigkeiten damit hat, kann uns eine Mail senden, wir tragen die betreffende Person dann in die Mailingliste ein. Um eine Mail über die Liste zu schicken, klicken Sie bitte auf „Alle antworten“ bzw. „reply to all.“ Glück zu allen! till nikolaus von heiseler – NEU: http://www.formatLabor.net